Glenn lebt wieder in der verdrehten Zombie-Satire 'Mayhem'

Samara Weaving und Steven Yeun in 'Mayhem'.
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Wie toll ist das.

Joe Lynchs fantastisch kreatives, subversives und Tarantino-artiges Mayhem steht für sich allein als unterhaltsam blutig und düster und verdreht Gesellschaftssatire – aber es ist noch befriedigender für diejenigen von uns, die Steven Yeuns Glenn auf The Walking Dead liebten und sich durch Glenns etwas willkürliches Abgang ein wenig zu kurz kamen.



In Mayhem spielt Yeun Derek, einen aufgeweckten, ehrgeizigen und moralisch zweideutigen Anwalt einer allmächtigen und natürlich korrupten Firma.

Gerade als Dereks Soziopath eines Chefs (Caroline Chikezie) Derek wegen Fehlverhaltens anhängt und Derek versucht, seine Unschuld zu beweisen, infiltriert eine ansteckende Krankheit die Firma und verwandelt die Mitarbeiter in verrückte, blutrünstige Zombies.

Was bedeutet, dass Glenn, ich meine Derek, eine letzte Chance hat, diese Beißer auszuschalten. Und oh, bekommen wir einige brutal wundervolle Momente der Rache.

(Steven Brand ist als amoralischer, aber unbestreitbar charismatischer CEO der Firma von unschätzbarem Wert, der bis zum bitteren Ende irgendwie überzeugend für sich selbst ist.)

Die australische Schauspielerin Samara Weaving (Nichte von Hugo Weaving, Lookalike für Margot Robbie) ist ein Szenendieb, da Dereks Rivale zum Partner wurde … nun, lassen wir es dabei. Weben ist eine Selbstverständlichkeit. Sie erzielt einige der größten Lacher im Film.

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RLJE Films präsentiert einen Film von Joe Lynch, der von Matias Caruso geschrieben wurde. Bewertet mit R (für blutige Gewalt, allgegenwärtige Sprache, etwas Sexualität/Nacktheit und Drogenkonsum). Laufzeit: 86 Minuten. Öffnet Freitag bei AMC Woodridge und auf Anfrage.