Wir können die veraltete Botschaft „Du kannst es nicht mitnehmen“ nicht aufnehmen.

Barbara Zahora (als Penny), von links, Jack Hickey (Opa), Erica Bittner (Essie), Scott Westerman (Paul), Debo Balogun (Tony), Gage Wallace (Ed) in der Produktion von 'You Can' im Oak Park Festival Theatre t Nehmen Sie es mit.' | Jhenai Mootz.

Mit You Can’t Take it With You liefert das Oak Park Festival Theatre eine wunderbare Inszenierung einer Komödie, die schrecklich gealtert ist. Die Inszenierung von Regisseur Jason Gerace ist herzlich und bissig. Die Darstellung des exzentrischen Sycamore-Clans durch das Ensemble ist einprägsam und charmant. Dennoch ist das fast 82 Jahre alte Stück von George S. Kaufman und Moss Hart nicht zu empfehlen.

Das Problem ist in Opas (Jack Hickey) eindringlicher, volkstümlicher Weisheit zusammengefasst. Der Patriarch der Sycamore-Familie plädiert dafür, Ihren Job aufzugeben, wenn Sie ihn nicht mögen. Er tat es schließlich und fand sein Glück fernab des geldgierigen Rattenrennens. Dieser Ratschlag funktioniert nur, wenn Sie unabhängig wohlhabend sind und sich beispielsweise keine Sorgen um die Zahlung einer Hypothek oder die Deckung von Arztrechnungen machen müssen.



„Du kannst es nicht mitnehmen“

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Wann: Bis 22. Juli

Wo: Oak Park Festival Theatre in Austin Gardens, 167 Forest Ave., Oak Park

Karten: $15-$32; Kinder unter 12 Jahren frei

Die Info: Oakparkfestival.com

Laufzeit: 2 Stunden 10 Minuten, inklusive einer Pause

Trotz der Tatsache, dass You Can’t Take it With You im Jahr 1937 spielt – einer Zeit, als die Menschen in den USA buchstäblich verhungerten – äußern sich die Sycamores nie Sorgen um Geld. Sie leben bequem in einem Haus, das groß genug ist, um die Großfamilie und eine wechselnde Parade von Fremden zu beherbergen, die hereinwandern und am Ende bleiben.

Das herablassende Privileg, das Opas Ratschlägen innewohnt, ist schwer zu schlucken. Gegen Ende des Dramas hält Opa – der weiß ist – einen wohlhabenden, erfolgreichen afroamerikanischen Finanzier darüber, wie man glücklich ist. Der Schlüssel, sagt Opa, ist, seinen Job zu kündigen und zu erkennen, dass Geld einfach nicht so wichtig ist. Das sagt Opa leicht: Er hat eindeutig Mittel und muss nicht arbeiten, um seine Familie zu ernähren und zu ernähren. Anzunehmen, dass alle so viel Glück haben, ist ahnungslos.

Opa: Was ist der Sinn? Sie können es nicht mitnehmen.

Mr. Kirby (Charls Sedgwick Hall): Das ist ganz einfach zu sagen. Die Antwort ist freundlicher, als viele geben würden.

Dann gibt es Opas Weigerung, Steuern zu zahlen (er sagt, er bekommt nichts zurück) oder zu wählen (egal wer Präsident ist.), da Franklin Delano Roosevelts New Deal-Programme Tausende von Menschen vor dem Hunger retten. Als ein IRS-Agent Opa sagt, dass Steuern die Streitkräfte finanzieren, zuckt Opa die Achseln. Das letzte Mal, dass wir eine Armee brauchten, sagt Opa, war der Spanisch-Amerikanische Krieg. (Anscheinend war der Erste Weltkrieg nicht wichtig. Ebenso die wachsende Bedrohung durch Hitler.)

Trotzdem ist Geraces Produktion reich an wunderbaren Darbietungen. Alice Sycamore (Tyler Meredith, strahlend vom ersten Anflug junger Liebe) ist die vergleichsweise normale Tochter einer exzentrischen Familie. Sie lädt ihren Verlobten Tony (Debo Balogun, absolut glaubwürdig als junger Mann mit Eifer) und seine konservativen Eltern (Hall und ein herrlich königlicher, aber kriminell wenig genutzter Jeri Marshall) zum Abendessen ein. Der Abend ist katastrophal.

Meredith und Balogun werden Sie durch explodierende Feuerwerke, Cornflakes-Dinner und urkomisch unangemessene Partyspiele für Alice und Tony begeistern. Als aufstrebende Schriftstellerin/Malerin/Dramatikerin Penny Sycamore ist Barbara Zahora eine herrlich dämliche Henne. Scott Westermans Paul Sycamore eignet sich auch gut als Feuerwerksfan, der seine Hose mit der nüchternen Leichtigkeit abstreift, als würde jemand seine Krawatte lockern. Der herrische russische Ballettmeister von Kent Joseph ist ein Schrei, besonders wenn er das Schicksal der letzten Romanows beklagt.

In Jessica Kuehnau Wardells Bühnenbild ist das eigenwillige Zuhause der Sycamore aufwendig detailliert, von wunderschönen Täfelungen bis hin zu historischen Tapeten. Und Sounddesigner George Zahora hat die Show mit raffinierten, urkomischen Akzenten gepackt. (Das Aufblähen des IRS-Agenten mit Edvard Griegs In der Halle des Bergkönigs zu unterstützen, ist genial.)

Von Mrs. Kirbys epischem Seitenauge bis zu Alice und Tonys ernsthafter neuer Liebe gibt es hier viel Ähnliches. Aber die Probleme mit diesem Skript sind nicht zu leugnen. Wenn Sie zu denen gehören, die es sich nicht leisten können, Ihren Job zu kündigen? Sie werden die Nachricht hier gelinde gesagt ahnungslos finden.

Catey Sullivan ist eine lokale freiberufliche Autorin.